Freitag, Januar 12, 2018

#12von12 im Januar

Heute ist der 12., Bloggistan dokumentiert seinen Alltag in Fotos, die Liste findet sich bei Caro.


Ich habe das last minute vom Chef aufgedrückte Ziel "Unter 100 Überstunden kommen" durch knallhart durchgezogenen freie Freitage ja grad so (98.7 ist unter 100) erreicht, deswegen ist Freitag wieder Homeofficetag.



Das heisst, das verpflichtende "Erster Kaffee"-Bild ist gleichzeitig das "Sie sind eingeloggt"-Bild.




Später dann, als alle aus dem Haus sind, brauche ich irgendwann ein Znüni und freue mich, dass ich Datteln eingekauft habe. Dazu eine lustige Batterie an Getränken.




Das ist übrigens nicht soooo geschickt, weil oben unter dem Dach der Heizungstechniker unseren Boiler entkalkt (wir leben hier in der Gegend mit dem welthärtesten Wasser, er hat einen ca 30 L fassenden Eimer Kalk rausgeholt) und weil der Kaltwasserzulauf so verkalkt war, dass er sich nicht mehr schliessen liess, wurde das Wasser im ganzen Haus abgestellt, das heisst, die Menge an möglichen WC-Besuchen war limitiert.






Dann: Kinder kommen heim, es gibt wie fast jeden Freitag frische Nudeln aus dem Pasta Maker, heute Kräuter-Tagliatelle (Carbonara für die Kinder, Primavera für mich und das hat erstaunlich .. naja, langweilig geschmeckt. Wasser auf die Mühlen der Kinder, die am liebsten in Carbonara baden würden).


Little L. und ich treffen dann den Hübschen in der Schule zum Standortgespräch mit seiner Lehrerin.




Wir halten uns an alle Regeln.




Ich mag, wie die Garderobe vor den Klassenzimmer dekoriert ist. Fazit des Standortgesprächs: Little L. ist ein toller Junge, ein toller Schuler und wir werden nach diesem Schuljahr die wunderbare Lehrerin, die beiden Jungs den perfekten Schulstart  ermöglich hat, nach 6 Jahren sehr vermissen. (Sie uns auch. Hat sie gesagt. Und dass wir tolle Söhne haben, halt nicht 08/15. Tja.)


Daheim treffen wir Q. und meine Schwiegermutter, die ihren wegen urks leider ausgefallenen Weihnachtsbesuch dieses Wochenende nachholt. Gemeinsam holen wir in der Tierarztpraxis die Schachtel mit Dax' Asche ab, das Krematorium hat das sehr .... mir fällt kein gescheites Wort ein... geschmackvoll? würdevoll? gestaltet.






Wir geben die unangebrochenen Medikamente zurück, damit sie jemandem, für den eine Tierarztbehandlung eine grosse finanzielle Belastung bedeutet, zugute kommen, danach fahren wir gemeinsam in das Katzenheim des Tierschutzverbands im Nachbardorf und geben unsere Futter"reste" (unter anderem hatten wir noch ein unangebrochenes Futterpaket mit 12bisschenwas Kilo Nierenfutter, das Dax ja irgendwann mit dem A... nicht mehr angeschaut hat.) und die restlichen Pakete Katzenstreu dort abgegeben. Ich habe den Kindern eingebläut, dass wir uns auf gar keinen Fall direkt verlieben werden, sondern nur mal schauen, wie die Katzen dort so leben. Es ist echt schön, wie viele da friedlich zusammenleben!








Daheim: Kaffee, Kuchen, Norwegenfotos schauen, Pizza essen, Wochenende.

Kommentare:

Caramelia hat gesagt…

Liebe Frau Brüllen!
Danke für diesen Einblick in Ihren Alltag und größte Hochachtung, dass Sie es ins Katzenhaus geschafft haben - ich weiß, ich könnte das nicht so schnell. (Bei uns dauert es im Schnitt 2 Jahre, bis wir uns wieder eine Fellnase zulegen können)

Kompletter Themenwechsel: könnten Sie eventuell einmal einen etwas ausführlicheren Bericht über Ihren Pastamaker schreiben? Vor allem auch im Hinblick auf Reinigungsaufwand, wie gut die verschiedenen Pastaformen funktionieren, etc - meine Mama ist ein absoluter Nudeltiger und frische Nudeln sind natürlich viel besser als getrocknete ... so ein Pastamaker wäre daher schon sehr gut, aber eben halt .... wie schnell ist das Ding wieder gereinigt?

Besten Dank im Voraus, ich bin schon mal (vor)freudig gespannt!

Frau Brüllen hat gesagt…

@caramelia: naja, das Katzenhaus..... ich wollte vor allem das Futter etc. loswerden, das mir jedesmal die Tränen in die Augen trieb, wenn ich in die Garage kam. Und dort ist es sicher am richtigen Ort. Die Kinder wollten unbedingt reinschauen, und das war auch ok, aber es geht sicher noch eine Zeitlang, bis hier wieder ein (also sagen wir es so: wir wissen mittlerweile schon, dass es zwei werden, und zwar im besten Fall zwei Babyschwestern, aber that's it.) neuer Stubentiger hier einziehen wird. Sicher keine zwei Jahre, wir haben dieses Jahr keinen grossen Sommerurlaub geplant, das würde sich ja anbieten, allerdings bin ich auch froh, wenn ich für die Skiferien demnächst keinen Katzensitter suchen muss. Dazu kommt, dass es "eine neue Runde Babykatzen" ja erst wieder so im Frühsommer geben wird, oder? Nun ja, langer Rede,kurzer Sinn: dieses Jahr irgendwann, aber keine Eile.
Zum Pastamaker: mal sehen, ob ich ausführlich dazukomme. In kurz: das Ding ist ein sehr nettes Spielzeug und echt durchdacht. Zum Saubermachen kann man alle Teile, die dreckig werden, in die Spülmaschine tun. Das Putzwerkzeug für die Extruderscheiben ist sehr durchdacht da kriegt man die Teigreste super raus. Wir haben bisher alle Pastaformen schon ausprobiert, die dabei waren und nur beim Engelhaar (also die ganz dünnen Fadennudeln) haben wir vermutlich den falschen Teig genommen, der war zu fest zum Durchdrücken, aber da habe ich auch nicht richtig gelesen. Sonst: Tagliatelle, Penne, Spaghetti, Linguine, dicke und dünne Spaghetti, Lasagneplatten: perfetto! Mit Ei, nur mit Hartweizengriess, mit Gemüsesaft, Kräutern, klappt echt easy und wirklich schnell. (Von der Grösse her: der ist perfekt für 3-4 Leute, wobei man für mehr halt dann mehrere Durchläufe machen müsste. Wenn man immer kleinere Mengen macht, ware es evtl eine gute Idee, das eins kleinere Modell zu nehmen, auch aus Platzgründen, es ist schon ein Riesentrum)

Caramelia hat gesagt…

Liebe Frau Brüllen, vielen Dank für die prompte Antwort! ich spiele ja schon länger mit dem Gedanken so einen Pastamaker anzuschaffen, habs mir bis jetzt aber immer wieder selbst ausgeredet. Wenn es hier für uns zwei Pasta gibt, dann auf die traditionelle, handgeknetete, durch die Kurbel-Pastamaschine gedrehte Art (was natürlich die Formen deutlich einschränkt). Hmmmm, weiter überlegen - trotzdem vielen herzlichen Dank!